Das Orangenmädchen

Musik-Theater von Martin Lingnau, Christian Gundlach und Edith Jeske nach dem gleichnamigen Roman von Jostein Gaarder.

Regie: Harald Weiler                      Ausstattung: Lars Peter

Cello: Pirkko Langer/Hagen Kuhr                     

Klavier: Stephan Sieveking

Mit Carolin Fortenbacher, Sonja Dengler, Benjamin Hübner, Sascha Rotermund

Georgs Mutter findet einen Brief seines längst verstorbenen Vaters, den dieser an ihn gerichtet hat. Georg war vier Jahre alt, als sein Vater Jan Olav erfuhr, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Zu jung, um diese Nachricht zu verstehen und zu bewältigen. Georgs Vater schrieb diesen Brief vor 11 Jahren an seinen Sohn, um ihm ein Vermächtnis in das Erwachsensein mitzugeben.

Durch diesen Abschiedsbrief sieht sich Georg mit dem Tod konfrontiert und beginnt, über das Leben nachzudenken. Natürlich ist es ein Abschiedsbrief, vor allem aber erzählt er von der hartnäckigen und auch sehr komischen Suche Jan Olavs nach dem geheimnisvollen Orangenmädchen.

Es ist die Geschichte einer großen Liebe und für Georg zunächst eine Reise in die Vergangenheit. Diese wirft jedoch Fragen auf, die auch für Georgs Gegenwart von Bedeutung sind. Wer ist das geheimnisvolle Orangenmädchen? Welche Bedeutung hatte sie damals für den Vater? Wer könnte heute das „Orangenmädchen“ für den Sohn sein.

Welche Erfahrungen muss ein Jeder im Leben machen, obwohl die Erfahrungen sich doch zu gleichen scheinen? Wie hält Georg es selbst mit der Liebe und dem Leben?

Der Vater kann ihm keine Antwort mehr geben. Aber er konnte die richtigen Fragen stellen.

 

"Ein berührender Abend, der Lebensfreude und Gewissheit um die eigene Endlichkeit und Liebesnöte aufs Harmonischste verbindet." Hamburger Abendblatt

"Der Abend fesselt, stimmt traurig, nachdenklich, lebensfroh, fasziniert." Neue Zeitschrift für Musik

"Das ernste Thema der Vergänglichkeit bettet die Inszenierung gekonnt in leichte und lichte Momente." Hamburger Abendblatt


22. und 25. Januar 2012