Homo faber

Nach dem Roman von Max Frisch
Bühnenfassung: Alice Asper
Regie: Christian Nickel
Ausstattung: Birgit Voß
Mit Katharina Abt, Stephan Benson, Stella Roberts

Walter Faber, Ingenieur, Vernunftmensch und Macher, glaubt, er habe alles im Griff: sein Leben, seine Zukunft, die Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren. Eine Aneinanderreihung von Zufällen lässt Faber auf einer Schiffspassage von New York nach Frankreich der jungen Sabeth begegnen. Sie erinnert ihn an seine Jugendliebe Hanna. Er beginnt eine Affäre mit der jungen Frau und geht mit ihr auf eine Reise durch Europa, die ihn zurück in die Vergangenheit und auch zu Hanna führt. Walter Faber lässt sich treiben. Er ahnt, was er nicht wissen will. Doch nach einem schrecklichen Unfall kann er dem Zufall nicht mehr entrinnen. 

Neben autobiografischen Elementen verarbeitet Max Frisch in Homo faber zentrale Kernthemen seines Werks: den Konflikt zwischen Identität und sozialer Rolle, die Beeinflussung des Daseins durch Zufall,

Schicksal oder Selbstbestimmung, den Gegensatz von Technik zu Natur und Mythos, die schwierige Beziehung zwischen den Geschlechtern und das Streben nach Sinn und Erfüllung. 

Max Frischs Homo faber ist einer der wichtigsten und meistgelesenen Romane des 20. Jahrhunderts.

„Das Publikum belohnt die drei Schauspieler, Regisseur und Ausstatterin Birgit Voß am Ende mit lang anhaltendem Beifall. Zu Recht, denn die Roman-Adaption kann sich sehen lassen.“ Hamburger Abendblatt

 

3. Oktober 2017, 19 Uhr
4. Oktober 2017, 20 Uhr*
*Dramaturgische Einführung um 19 Uhr

 

Foto: G2 Baraniak