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Homo Faber

Nach dem Roman von Max Frisch

Walter Faber, Ingenieur, Vernunftmensch und Macher, glaubt, er habe alles im Griff: sein Leben, seine Zukunft, die Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren. Eine Aneinanderreihung von Zufällen lässt Faber auf einer Schiffspassage von New York nach Frankreich der jungen Sabeth begegnen. Sie erinnert ihn an seine Jugendliebe Hanna. Er beginnt eine Affäre mit der jungen Frau und geht mit ihr auf eine Reise durch Europa, die ihn zurück in die Vergangenheit und auch zu Hanna führt. Walter Faber lässt sich treiben. Er ahnt, was er nicht wissen will: dass Sabeth seine Tochter ist. Bei Hanna angekommen erfährt er dann die ganze Wahrheit.

Neben autobiografischen Elementen verarbeitet Max Frisch in „Homo faber“ zentrale Kernthemen seines Werks: den Konflikt zwischen Identität und sozialer Rolle, die Beeinflussung des Daseins durch Zufall, Schicksal oder Selbstbestimmung, den Gegensatz von Technik zu Natur und Mythos, die schwierige Beziehung zwischen den Geschlechtern und das Streben nach Sinn und Erfüllung. Max Frischs „Homo faber“ ist einer der wichtigsten und meistgelesenen Romane des 20. Jahrhunderts.

 

Dramaturgische Einführung am 4. Oktober 2017, 19 Uhr

"Die Qualität des Stücks hängt auch mit den drei exzellenten Schauspielern zusammen. Stephan Benson glänzt als anfangs von sich selbst eingenommener Ingenieur. [...] Gaia Vogel [...] bringt eine geradezu umwerfende Natürlichkeit auf die Bühne und ist die Entdeckung dieser Inszenierung. Mit Katharina Abt als Hanna und in diversen Kleinrollen komplettiert eine erfahrene Schauspielerin dieses glänzende Trio."
Hamburger Abendblatt

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