Der Ghetto Swinger
Coco Schumann, 1924 in Berlin geboren, entdeckte mit dreizehn Swing und Jazz für sich. Bis 1943 gelingt es ihm, dem »Halbjuden«, dank einer gehörigen Portion Chuzpe und seiner zahlreichen öffentlichen Auftritte der Deportation durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Als er von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert wurde spielte er um sein Leben. Musik wurde für ihn zur inneren und äusseren Überlebensstrategie.
17. Oktober 2012, 16 Uhr/ 20 Uhr
