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Zeit der Schuldlosen

Szenische Lesung – Siegfried Lenz und das Theater

Ein Diktator nimmt neun friedliche und ehrbare Bürger in gesetzlos willkürliche Haft. Sie – die Schuldlosen, alle aufgrund ihrer Berufe unter großem Zeitdruck – sollen Gericht über einen Widerstandskämpfer halten, der ein Attentat auf den Staatschef versucht hat. Der Gefangene wird zu den Neun gesperrt und die Zwangskonklave nicht eher enden, bis die Bürger ihn zum Verrat seiner Mitverschwörer bringen. Doch statt eines Geständnisses kommt es zum Mord. Die Bürger kommen frei.

Vier Jahre später: Nach dem politischen Umsturz werden dieselben Bürger erneut von der Regierung (der inzwischen anderen siegreichen Seite) in Haft genommen und sollen sich nun für ihre damalige Entscheidung rechtfertigen. SZENISCHE LESUNG Lenz gelingt mit seinem bekanntesten Theaterstück eine zeitlose Polit-Satire.

Foto: Siegfried Lenz Stiftung

Der Theatermacher

Von Thomas Bernhard

Der eigentlich unerträgliche aber unwiderstehlich komische und dabei trotzdem zeitlose Theatermacher ist eine der bekanntesten und beliebtesten Figuren des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard. Der trostlose Tanzsaal im Gasthof „Schwarzer Hirsch“ in Utzbach – über den Türen brennt das Notlicht. Der ehemalige Staatsschauspieler Bruscon probt seine Weltkomödie „Das Rad der Geschichte”, deren Höhepunkt und Voraussetzung die absolute Finsternis am Stückende ist. Diese hängt von der Zusage eines Feuerwehrhauptmanns im Ort ab – ein Unding für jemanden wie Bruscon. Zudem erteilt er seinen Familienmitgliedern, gleichzeitig die einzigen Mitwirkenden, letzte Regieanweisungen, muss aber erkennen: Dies ist ein vergebliches Bemühen. Die quälende „Talentlosigkeit“ der eigenen Familie und ein sich ankündigendes Gewitter machen die Umsetzung nahezu unmöglich. Theaterdonner oder Lebenskomödie?

Die Rolle ist wie gemacht und ein Fest für einen Vollblutschauspieler wie Peter Bause!

Foto: Bo Lahola

Der Club der toten Dichter

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Deutsche Fassung von Joern Hinkel und Tilman Raabke

Tradition, Ehre, Disziplin, Exzellenz – das sind die vier Grundprinzipien, die seit jeher an der Welton Academy vermittelt werden. Doch mit dem Auftauchen des jungen Englischlehrers John Keating werden die starren Traditionen der Schüler des Jungeninternats plötzlich aufgebrochen. In seinem ungewöhnlichen Unterricht motiviert er die Schüler eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und den Glaubenssatz „Carpe Diem! Nutze den Tag!” zu verinnerlichen. Als sein Schüler Neil vom geheimnisvollen „Club der toten Dichter” erfährt, in dem Keating selbst einmal Mitglied war, beschließt er die Geheimgesellschaft wieder aufleben zu lassen.

Im Anschluss an die Vorstellung am 25. März 2026 findet ein kostenloses Nachgespräch mit Ensemblemitgliedern und Georg Münzel (Oberspielleiter des Altonaer Theaters) statt.

Foto: G2 Baraniak

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