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Premiere14.11.2026

NACHTBLAU – CHANSON FÜR EINE ABWESENDE

Meret Becker & Dietmar Loeffler interpretieren BARBARA

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Die französische Sängerin BARBARA (1930 – 1997) ist der große Einzelfall des französischen Chansons, der bewegende Emotion und feingesponnene Gedankenwelt zu einem einzigartigen musikalischen Erlebnis zusammenführt. Mit ihrer klaren, mitunter tiefdunklen Stimme und ihren die Seele erforschenden Liedern ist BARBARA neben Edith Piaf, Juliette Greco und Jacques Brel eine der großen Vertreterinnen des französischen Nachkriegs-Chansons.

Mit „NACHTBLAU – Chanson für eine Abwesende“ entdecken Meret Becker und Dietmar Loeffler eine Künstlerin neu, die sich als französische Jüdin für die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich eingesetzt hat, wie kaum eine zweite. Ihr Chanson „Göttingen“ legt dafür das wohl bekannteste musikalische Zeugnis ab. Mit ihren Chansons leuchtet BARBARA in das Nachtdunkel der menschlichen Seele, macht ihre autobiographischen Erlebnisse in filigran-wuchtiger Kunst nahbar und erfahrbar.

Ihre Chansons von „Au coeur de la nuit“ über „Nantes“ und „La Solitude“ kreisen um die Archetypen menschlicher Träume und Ängste, begleitet von dem zentralen Thema der Liebe und ihres Verlustes. Ihre Themen nehmen den in Frankreich vorangegangenen Existentialismus auf und führen ihn in eine moderne Welt der Nachkriegszeit, in der Realität und Phantasmagorien miteinander verschmelzen.

Meret Becker und Dietmar Loeffler schöpfen diese große „unbekannte Bekannte“ neu und lassen sie in ihren fiebernden Texten und dunklen Melodien auf der Bühne wieder aufleben. Sie würdigen mit „NACHTBLAU – Chanson für eine Abwesende“ diese großartige Künstlerin, die ihre Lieder sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch gesungen hat.

Gesang, Text & Konzept: Meret Becker
Piano, Arrangement & Konzept: Dietmar Loeffler
Cello: Marie Claire Schlameus
Akkordeon: Uwe Steger
Bühne: Katrin Kersten
Kostüm: Esther Perbandt & Danny Reinke

Produktionsfotos: Joachim Gern
Szenenfotos: Cordula Krem

Wenn man die Augen schließt, könnte man mitunter denken, es stünde tatsächlich Barbara auf der Bühne, so nahtlos hat sich Becker den polymorph gebrochenen Gesangsstil und die unkonventionelle Vortragsweise anverwandelt.
FAZ

Die großen Erfolge [...] sind natürlich im Programm, auch Gutes, weniger Gängiges, alle von Meret Becker wunderbar intensiv interpretiert – mal mit voller Röhre und empathischem Vibrato, mal heiser geflüstert und lächelnd ziseliert. Leidenschaftlich wie demütig stellt sie sich mit der ganzen Palette ihrer Talente dem Œvre von Barbara zur Verfügung, wovon beide glorios profitieren.
FAZ

Schon nach den ersten Tönen erstarrte das Publikum in tiefer Ehrfurcht und Bewunderung.
Osthessen News

Wenn Meret Becker die Bühne bespielt, ist das keine bloße Performance. Es ist eine Metamorphose.
Osthessen News

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